FAI WM F3P 2019 – Indoor Kunstflug auf der Insel der Götter

Vom 17.- 23. März 2019 fand in Heraklion (Griechenland) die vierte FAI F3P Weltmeisterschaft (Indoor Kunstflug) mit 40 Teilnehmern aus 14 Nationen statt. Erstmals wurde dieses Mal neben der Klasse F3P-Aerobatics zusätzlich eine WM in der Klasse F3P-AFM (Aerobatics Freestyle to Music) ausgetragen. Neben des erhöhten Trainingsaufwandes waren dabei zusätzlich erhebliche logistische Herausforderungen zu meistern. Die vom Vorstand der Bundeskommission Modellflug des DAeC in die Nationalmannschaft berufenen und von beiden Luftsportverbänden (DAeC und DMFV) unterstützten deutschen Piloten gaben ihr Bestes und zeigten beachtenswerte Leistungen.

 

Markus Zolitsch – bester deutscher Pilot und F3P Aktivensprecher – erreichte seine selbst gesteckten Ziele und schaffte es erstmals seit 2013 wieder ins Finale einer WM. Und das sogar in beiden Klassen. Martin Münster war mit seinen 11 Jahren nicht nur der jüngste Pilot dieser WM, er flog auch mit die kleinsten Modelle und benutzte keine „Special Effects“. Mit Platz 26 in der Klasse F3P-A und Platz 15 in der Klasse F3P-AFM bei seiner ersten WM-Teilnahme war er zwar etwas enttäuscht, konnte aber wichtige Erfahrungen für die Zukunft sammeln. Sergej Glavak, der aufgrund von Absagen nachrücken durfte, überraschte mit seinem außergewöhnlichen Modelldesign und erreichte einen guten 29. Platz in einer starken Konkurrenz.

 

Peter Uhlig, Vorsitzender des CIAM Unterausschusses F3 RC Aerobatics, hatte nach 2017 auch dieses Mal die Ehre als Jury-Präsident über die gesamte Weltmeisterschaft zu wachen.
Eine geplante Diskussion über die Zukunft der Klasse F3P fiel leider einem kapitalen Stromausfall nach einem Feuer im Kraftwerk zum Opfer. Stattdessen können die Teilnehmer nun ihre Wünsche und Ideen schriftlich äußern. Rege Gespräche untereinander fanden aber auch bereits während der Weltmeisterschaft statt.
Die Veranstaltung war von Antonis Papadopoulos und seinem Team bestens organisiert und die Gastfreund- und Hilfsbereitschaft der Griechen wurde von allen als sehr angenehm empfunden

Detaillierte Informationen findet man auf der Website des Ausrichters: http://2019f3pwch.elao.gr//

Jürgen Heilig
Team Manager

NRW II: Von der Jugendmeisterschaft bis zur Weltmeisterschaft!

Andre Bracht_1200x800

Für Andre Bracht vom Verein IKARUS Harsewinkel geht ein Traum in Erfüllung. Er hat eine Einladung erhalten, zusammen mit der deutschen Nationalmannschaft für F3A, an der FAI Weltmeisterschaft in Dübendorf in der Schweiz teilzunehmen. Die Weltmeisterschaft findet vom 06. – 16. August 2015 statt. An dieser Weltmeisterschaft sind 110 Starter aus 36 Nationen gemeldet.

Wer regelmäßig an den Jugendmeisterschaften des DMFV teilgenommen hat, kennt Andre Bracht. Jedes Jahr war Andre mit seinem Vater Carsten und seiner Schwester Liana bei den regionalen Wettbewerben des DMFV Gebietes NRW II anzutreffen. Auf der Homepage des DMFV kann man die Ergebnisse der deutschen Jugendmeisterschaften bis zum Jahr 2009 zurückverfolgen. Hier findet man den Namen Andre Bracht regelmäßig in den vorderen Platzierungen. Zuerst in der Juniorklasse und später dann in der Expertklasse.

Im Jahre 2009 begann Andre dann, mit Unterstützung der Sportreferenten Stefan Buch (F3A-X) und Peter Claus (Motorkunstflug) an nationalen und internationalen Wettbewerben teilzunehmen. Hier belegte er schon bald einen der drei vorderen Plätze. Da die Wettbewerbe des DMFV nicht von der FAI anerkannt sind, nahm er zusätzlich an internationalen FAI Wettbewerben Belgien, Holland und Deutschland teil. Dies führte dann im Jahr 2014 dazu, dass er sich als jugendlicher Teilnehmer für die Nationalmannschaft für F3A in Dübendorf qualifiziert hat.

Natürlich geht dies nicht ohne die Unterstützung der Familie und des Vereins. Familie Bracht ist halt eine richtige Modellfliegerfamilie! Vater Carsten fährt mit seinen Kindern Andre und Liana zu verschiedenen Wettbewerben und unterstützt vor Ort mit Rat und Tat. Aber auch der Verein IKARUS Harsewinkel ist kein Unbekannter wenn es darum geht Meister im Modellflug hervor zu bringen.

Schon 1963, also vor 52 Jahren, nahm Fritz Bosch vom IKARUS Harsewinkel an einer Weltmeisterschaft für Motorkunstflug teil, die erst 1960 zum ersten Mal ausgetragen wurde. Er wurde damals Vizeweltmeister. Ganz so hoch hat Andre Bracht seine Ziele bei der ersten Teilnahme an der WM nicht gesteckt. Das Ziel das er sich gesteckt hat, ist unter die ersten 30 zu kommen.

Für die WM hat er sich extra ein neues Modell zugelegt. Das Modell ist die „ALLURE“ von dem amerikanischen Konstrukteur Brian Hebert. Nun hofft er darauf, dass das Wetter bis zum Beginn der WM noch reichlich Trainingsflüge zulässt. Seine Vereinskameraden werden ihm für das Training dann sicherlich den Luftraum frei halten.

Die Gebietsbeauftragten des DMFV für NRW II wünschen Andre Bracht viel Erfolg bei der Weltmeisterschaft. Wir freuen uns wenn wir mit unserer Arbeit und der Organisation von regionalen Jugendmeisterschaften etwas dazu beitragen können, dass Talente wie Andre gefördert werden und so langsam an Wettbewerbe herangeführt werden. Bei solchen Erfolgen macht die Arbeit Spaß und wenn dies ein Vorbild für andere Jugendliche ist, werden wir gerne weiter unseren Beitrag leisten. Die Erfolge von Andre Bracht tragen auch dazu bei, dass mehr Jugendliche zum Hobby des Modellfluges finden. Im Verein IKARUS Harsewinkel treffen sich die Jugendlichen regelmäßig einmal pro Woche und üben zusammen den Kunstflug. Auch bei Treffen die über den Vereinsrahmen hinausgehen ist Andre ein gern gesehener Gast in anderen Jugendgruppen. Wenn man Tipps von jemandem in seiner Altersklasse bekommt werden diese eher angenommen, als von Erwachsenen. Vor allem, wenn die Tipps in der ruhigen und sachlichem Art weiter gegeben werden, wie man es von Andre Bracht gewohnt ist.

Wir wünschen Andre Bracht viel Erfolg bei der Weltmeisterschaft in Dübendorf und würden uns freuen an dieser Stelle einen Bericht über die WM abstellen zu können.

Ludger Klegraf / Dieter Hopp

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